Historisches zum Nördlinger Tor. 2018-02-13T14:35:39+00:00

(Inneres, heutiges) Nördlinger Tor.

Nördlinger Tor:: Der Name bezieht sich auf die benachbarte Reichsstadt Nördlingen. Der Turm liegt an der alten Heer- und Pilgerstraße (Nordsee – Italien) die rechts der Wörnitz über Mönchsroth, Wilburgstetten und Greiselbach nach Nördlingen führte.

Das heutige Nördlinger Tor wir 1404 fassbar, als dort Gärten Schuldpfand sind. Um 1406 wurde ein Obstbaumgarten so ein Haus mit Hofreit in der Nördlinger Vorstadt bei dem Tor genannt. Da 1410 bereits von der Mauer der Nördlinger Vorstadt die Rede ist ,kann um 1390 das heutige Nördlinger Tor erbaut gewesen sein. Der innere Nördlinger Turm ist 1425 erstmals genannt.

Laut abschriftlicher Bestückungsliste von 1461 sind auf den Tor eine Schirmbüchse und 10 Pund Pulver, 10 Kugeln, eine Laterne ein Beil und allerlei Ladezeug zur Verteidigung. Außer dem eine Steinbüchse „bei den Hütten am Tor.  In der Viertelordnung von 1473 kommen 3 Mann „uff Nordlinger turn“ und 3 Mann „unter das tor tzur Buchßen“, 1 Mann zum „Schoßgattern“ (Fallgitter) sowie 3 Mann „uff die Mauer „ zum Salwartenturm.

Firsthöhe 25.50 m, bis zum Dachgesims 18,50 m, breite 8 m, tiefe 6,90 m, der kleinste der vier heutigen Tortürme. Ursprünglich um 1390 nur mit zwei Obergeschossen über der Tordurchfahrt erbaut. Das Tor hatte innen und außen Torflügel und ein eisernes Fallgitter. Das Tor wurde um 1579 um das 3. Obergeschoss und Dachgeschoss erweitert.

Der Turm wurde bei der Belagerung 1645 durch die Franzosen vom Friedhof her beschossen um den Beobachtungsplatz auszuschalten. Deshalb erfolgte eine Renovierung 1655.

Quelle: Mauern und Türme Chronik Dinkelsbühl 5. von G. Anold.